"An diesem Morgen, es ist der 3.August 1993 und zugleich der dritte Tage seines nicht ganz legalen Kurzurlaubs an der Algarve, wacht Baldur Mönchert unausgeschlafen und mißmutig auf. Auch der Blick auf die neben ihm liegende Manuela Kichelt, eine zauberhafte Blondine, heitert ihn nicht auf. Er verspürt kein Verlangen sie zu wecken,..." Wenn das nicht vielversprechend ist. :-). Ich fand's irgendwie sympathisch, aber natürlich echt old school. OK, der Seitensprung in Portugal vom Chef Baldur und seiner Assistentin Manuela endet natürlich nicht zum Besten, aber erst auf sage und schreibe Seite 90 geschieht das Unglück. Das Buch hat aber nur 186 Seiten. Naja, alles ging plötzlich ganz schnell, die Todesnacht fiel sozusagen ins Wasser (der Mord unerwähnt), und wie kann es anders kommen: Ich musste diese Schwarte leider beiseite legen, so viel Geduld hab ich nicht. Interessant war aber bis dahin, die Beschreibungen, wie sich Ossis und Wessis am Hotelpool oder in der Bar begegnen, das hat was so, rückblickend... Wer sich mehr in die Ostdeutsche Kriminalgeschichten vertiefen möchte, tut das mit diesem taz blog am besten. Why not. Jedem Tierchen, sein Plaisierchen, gell? DDR Krimi
Samstag, 18. Juli 2026
13) Ab ins Grab
Was man so gebraucht hier und dort an Berliner Bücherorten findet, man oh man. Dieser Ex-DDR Verlag Das Neue Berlin mit der Krimi- Serie DIE (Delikte Indizien Ermittlungen) verzückte mich neulich mit diesem Umschlagentwurf für DIE #197 (Quelle im Impressum: Generator!), der mir erst etwas 60er Jahre-mässig vorkam. Pustekuchen. Der Titel "Seitensprung ins nasse Grab" kam 1996, also post Wendezeit heraus und wurde vom Autor Gerhard Johann (angeblich Theologe * 1919, Todesjahr unbekannt) verfasst. So weit so gut. Hier die ersten Sätze, liebe Leser:
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